Enter the Kettlebell Seminar: ein unbedingtes Muss für Einsteiger!

Enter the Kettlebell Seminar: ein unbedingtes Muss für Einsteiger!

"Man gewinnt immer, wenn man erfährt, was andere von uns denken." - Goethe


So freut sich das Kind in mir,
wenn ich Feedback bekomme. :D
Ich liebe es, wenn Rückmeldungen kommen. Ganz besonders natürlich, wenn sie positiv sind. ;)
Die Frage, ob ich meine Arbeit gut genug mache oder ob ich wirklich jeden den größtmöglichen Nutzen biete, den er erwarten darf, ist eine die ich mir immer wieder stelle.  

Ein gutes Zeichen dafür ist, wenn alle lachen oder einen sehr zufriedenen Eindruck auf mich machen. Gute Stimmung ist für mich immer ein gutes Feedback. Denn Spaß zu vermitteln ist mit das Wichtigste aber an machen Tagen auch das Schwierigste bei der Arbeit als Trainer und Motivator. 

Jeder weiß mittlerweile, wie pinibel wir bei der Technik sind, wenn es an die Übungsausführung geht. Vor allem, wenn die Kettlebell im Spiel ist. Da kann es schnell passieren, dass der ein oder andere das Gefühl bekommt, er wäre zu schlecht oder unfähig, die Übungen so auszuführen, wie wir es gerne hätten.

In der Regel liegt es einfach daran, dass durch den Alltag und die einseitigen Belastungen, die Mobliltät und Stabilität in bestimmten Gelenken unzureichend ist, was die Ausführung bestimmter Übungen einfach erschwert. Da die Stimmung bei allen Beteiligten hoch zu halten, ist mitunter sehr schwer. 


Um so schöner ist es dann, wenn direktes Feedback in Form einer Bewertung zurück kommt. :D


Ich kann mir hier einen Wolf schreiben und sagen wie gut unsere Seminare sind und das es durchaus Sinn macht das Geld dafür in die Hand zu nehmen. Gerade bei Einschränkungen in der Mobilität oder Stabilität, wird sich der Return of Investment schnell einstellen. Doch ich bin am Ende ja auch der Typ, der die Seminare bewirbt und verkauft. Warum solltest Du mir also glauben?

Hier ist deshalb einmal ein Erfahrungsbericht von einem Teilnehmer unserer Seminare.


"Durch meine Schwester (eine Physiotherapeutin) bin ich auf die KB aufmerksam geworden. Ich hatte mir sogleich diesen Sommer das Buch und die DVD von Pavel Tsatsouline gekauft und sofort verschlungen. Dabei wurde mir als Leser schnell klar gemacht, dass es sich bei der KB um ein sehr effektives Trainingsgerät handelt, was bei falscher Anwendung allerdings auch gravierende Folgen für die eigene Gesundheit haben kann. Daher hatte ich mich zusammen mit meiner Schwester entschlossen, zunächst einmal an einem ETKB-Seminar teilzunehmen, um die Grundübungen "Turkish Getup" und den beidarmigen "Swing" unter Anleitung von professionellen Trainern zu erlernen.

Am 08.09.2013 war es dann soweit. Wir wurden von Sebastian in Weimar sehr freundlich begrüßt. Ihm standen die HKC-Instruktoren Olli und Phil bei. Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde ging es auch schon mit dem Theoriepart los: eine Einführung in die Geschichte der KB und die Sicherheitshinweise darf natürlich nicht fehlen.

Praktisch folgte anschließend die Einweisung in den Getup. Die Trainer zeigten zunächst, wie ein Getup letztendlich professionell ausgeführt aussehen soll. Anschließend ging es mit Trockenübungen Schritt für Schritt weiter. Hierbei wurden die Teilnehmer so angeleitet, dass wirklich jeder den Anweisungen folgen konnte. Dabei bauten die einzelnen Schritte aufeinander auf bis man schließlich den vollständigen Getup mit der KB anging. In diesem Zusammenhang fand ich besonders gut, dass es niemals langweilig wurde. Man hatte genug Zeit, die einzelnen Schritte für sich zu verinnerlichen und zu üben. Die Trainer hatten dabei einen Blick auf jeden und griffen sofort korrigierend ein, wenn jemand dabei war, den richtigen Weg zu verlassen.

So verhielt es sich auch beim beidarmigen Swing. In einzelnen Stufen arbeiteten wir uns hoch, bis wir schließlich den Swing mit KB ausführen konnten.

Abschließend bleibt festzuhalten: es war ein super gelungenes Seminar, bei dem zu jedem Zeitpunkt ein roter Faden zu erkennen war, was den Aufbau und die Durchführung des Seminars anging. Sebastian hatte durch seine lockere Art und den ein oder anderen Spaß immer die Aufmerksamkeit von uns allen. Hierbei wurde auch auf die Fragen und eigene Wünsche der Teilnehmer eingegangen. Ich hätte nie gedacht, dass man als voller Anfänger, was Kettlebells betrifft, in drei Stunden diese beiden Grundübungen so beigebracht bekommt, dass man sie zu Hause problemlos weiter verfestigen und vertiefen kann. Das Buch und die DVD zu kaufen, ist schon mal ein guter Schritt, um sich nicht unnötig falsche Techniken (welche auf YouTube-Videos zu genüge zu sehen sind) anzueignen. Aber das Seminar hilft einem letztendlich, das sichere Gefühl zu bekommen, die Technik auch sicher auszuführen. Kein Buch und keine DVD kann einen professionellen Trainer ersetzen.

Nach dem Seminar war noch eine kleine Plaudereinheit mit Sebastian drin. Darin bestätigte sich nochmals meine Ansicht, dass er voll und ganz hinter dem steht, was er in seinen Seminaren vermittelt. Ich freue mich jedenfalls auf das Aufbauseminar, das hoffentlich Ende des Jahres und Anfang nächsten Jahres kommt.

Sebastian, mach weiter so!"


Vielen Dank für diese und alle anderen Bewertungen!!! 

Also, Du kannst natürlich auch mir glauben. Besser ist allerdings, Du hörst auf das was unsere Teilnehmer berichten. ;)

Hier ist der Link zu den restlichen Bewertungen auf Dragon Door. Klick...

Was so ein Enter the Kettlebell Seminar überhaupt ist, hatte ich hier schon einmal erklärt. 

Was ist eigentlich ein Enter the Kettlebell Seminar?

Also, wenn Du jetzt neugierig geworden bist und Du auch einmal mit turnen möchtest. Schaue hier nach, wo und wann das nächste Einsteiger Seminar bei uns stattfindet. *Seminare*

Hier ist noch eine Übersicht aller Seminare in Deutschland. Klick...


O.k., da sollte auf alle Fälle ein Seminar in Deiner Nähe dabei sein. ;)

Kommentare:

  1. Hallo Sebastian,

    ich möchte hier einmal kurz meine Erfahrung dazu wiedergeben, da ich vor kurzem selber an einem ETKB-Seminar teilnahm.

    Als "Vorbildung" hatte ich generell schon ein gewisses Maß an allgemeiner "Sporterfahrung", sowie zuletzt ca. 4-5 Monate Kettlebelltraining neben dem normalen Training mit Gewichten (Richtung WKM, HFT. Zu dem Training hatte ich mir auch das Einführungsbuch zum Kettlebelltraining von Pavel besorgt.

    Nach wie vor bin ich sehr überzeugt vom Training mit der Kettlebell, jedoch denke ich, dass man beim ETKB-Seminar gucken sollte, an welche Lehrer man sich wendet.

    Wie komme ich zu der Ansicht?

    Ich habe mich im Vorfeld schon recht stark mit diesem Training auseinandergesetzt und u.a. auch diverse Bloginhalte förmlich aufgesogen. Nach der Anmeldung war ich dann voller Vorfreude auf das Seminar und hoffte natürlich einen ähnlich enthusiastischen Trainer wie den Sebastian abzubekommen (so weit ich das durch seine Öffentlichkeitsarbeit hier beurteilen kann).

    So ging ich also mit einer gewissen Erwartung in das Seminar. Konkret hatte ich in mir in etwa folgendes erhofft:
    - konkrete Technikabnahme
    - eine Verschlimmerung des Kettlebellvirusses ( ;) )
    - sowie das Wissen um die eigenen Defizite und wie man diese beheben könnte

    Letzten Endes wurde ich eigentlich ziemlich enttäuscht. Es war zwar nicht wirklich schlecht, aber eben auch bei weitem nicht wirklich (sehr) gut. Zumindest nicht so gut,wie ich es mir erhofft hatte. (Und einfach ein sympathischer Trainer zu sein, reicht mir zumindest nicht =) )

    Vielleicht lag es daran, dass die Gruppe mit 10 Leuten zu groß war oder vielleicht fehlte einfach ein wenig der Esprit.

    Bevor jetzt alles zu mies klingt folgendes Fazit:
    Ich denke, dass es ganz besonders für Leute mit wenig bis gar keiner "Sporterfahrung" zu empfehlen ist. Allen anderen würde ich ggf raten nicht den "nächstbesten" HKC vor Ort zu wählen sondern zu schauen, wer sich ein gewisses Maß an Reputation erarbeitet hat.
    Für die Kettlebellkurse 2 und 3 bzw wohl den Grinds und Ballistics werde ich mir wohl einen anderen Trainer suchen (was in einigen Regionen in Deutschland gar nicht so einfach ist) und hoffen, dass Lerneffekt und Begeisterung dort dann mehr gegeben sind.

    Gruß,

    Christoph

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    1. Hey Christoph,

      danke für Deinen Kommentar! Auch das ist wichtiges Feedback!

      Ich stimme Dir absolut zu. Für Trainingsbeginner ist in den Seminaren definitiv das meiste zu holen. Und klar, Gruppengröße und Trainer plus Erfahrung haben auch einen wichtigen Anteil daran, wie das Seminar am Ende abläuft.

      Für die Seminare bei uns habe ich mir das Limit auf acht Teilnehmer gesetzt, auch wenn sie nach dem Standard für zehn Teilnehmer zulässig sind. Das funktioniert gut für uns und wenn es mehr Anfragen gibt, ist immer mindestens ein Trainer mehr dabei der assistiert.

      Ein sehr wichtiges Ziel der Seminare ist, die Leute schnell in den sicheren Bereich zu bringen. Heißt: Sie müssen die Übungen mit der Kettlebell sicher und auch alleine für sich üben können. Ich denke mal Du warst auch gerade wegen Deiner Trainingserfahrung schnell im grünen Bereich. Dadurch könnte ich mir vorstellen, dass der Trainer (vielleicht auch auf Grund der Größe) den Fokus mehr auf die Teilnehmer gelegt hat, die sich etwas schwerer tun.

      Sieh es vielleicht auch eher als Feedback des Trainers, dass er Dich auf Grund Deiner schon sicheren Technik und weil für ihn bei Dir keine sichtbaren Defizite erkennbar waren, die sich mit regelmäßigen Training von selbst geben, hat einfach machen lassen.

      Es ist auch schon vorgekommen, dass bei mir im Seminar einige Teilnehmer nicht alle Progressionen mitmachen durften. In der Regel liegt das an Defiziten bei der Beweglichkeit und Stabilität. Trotzdem profitieren sie von dem Seminar. Dann wird der Get Up halt erst einmal nur ohne Kettlebell geübt, bis sich die Mobilität und Stabilität verbessert und das Muster belastet werden darf. Alles nur eine Zeitfrage und wie oft geübt wird. Das Gleiche beim Swing. Wenn Du die Kugel nicht sicher vom Boden abholen kannst, fang halt im Pendeln an zu swingen. Oder lege den Fokus auf das Kreuzheben und den Frontstütz, bis alles passt und das Üben des Swings eine sichere Angelegenheit wird (vielleicht bin ich da auch etwas übervorsichtig, doch seit meiner Ausbildung zum functional movement specialist, sehe ich alles aus einem etwas anderem Blickwinkel und fahre sehr gut damit).

      Was ich eigentlich sagen will ist, auch wenn es etwas ins Blaue geschossen ist, Christoph gib Gas! :) So wie es aussieht sind Deine Bewegungsmuster bei den Grundübungen mit der Kettlebell alle im grünen Bereich und wollen belastet werden. :D

      Falls Du Dir trotzdem unsicher bist, schick mir gerne ein Video und wir schauen noch einmal gemeinsam auf Deine Technik.

      Ich würde mich sehr freuen von Dir zu hören!

      Beste Grüße,
      Sebastian

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